Nach der Begrüßung der 16 Geschichts-Interessierten erklärte Gudrun Eberlein die Kirchengeschichte, die um ca. 600 ihren Anfang nahm und ging natürlich auch auf die Fresken, welche zum Teil aus dem 14.Jahrhundert stammen, näher ein.
Nach dem 45minütigen Vortrag wurden noch viele Fragen gestellt und es gab tolle Diskussionen und Erinnerungen, da die meisten ja die Innenausstattung der Martinskirche vor den grundlegenden Renovierungsarbeiten von 1973/74 noch kannten, als es u.a. die Emporen noch gab.
Danach spazierten wir gemeinsam zur hiesigen Bäckerei/Cafe Kauderer und genossen dort Kaffee und Kuchen.
Gudrun Eberlein
Archiv des Autors: ogredakteur5gruibingen
Magische Steine und strahlende Kinderaugen – Ein besonderer Tag im Wald
Im Rahmen des Jahresprogramms des Schwäbischen Albvereins fand am 19.04.2026 in Gruibingen die Familienwanderung „Der Wald und die magischen Rätselsteine“ statt. Gleich zu Beginn wurden die Teilnehmer von strahlendem Sonnenschein und Miriam Hozak, pädagogische Mitarbeiterin, herzlich begrüßt. Die sieben Familien standen bereits in den Startlöchern – nach einem kurzen Kennenlernspiel mit viel Lachen begann die Wanderung und die Suche nach den magischen Rätselsteinen.
Mit viel Spürsinn und Adleraugen gelang es den Kindern tatsächlich, alle Rätselsteine aufzuspüren. Jeder Fund brachte ein neues Natur-Rätsel und eröffnete spannende Einblicke: So erfuhren die Teilnehmer an verschiedenen Stationen Wissenswertes über die Tiere des Waldes, den Waldboden, die Bäume sowie über die eigenen Sinne und das Miteinander als Menschen.
Neben dem Rätseln wurde auch gespielt und experimentiert, sodass alle – ob jung oder alt – aktiv eingebunden waren. Jürgen Fitzner von der OG Gruibingen bereicherte die Wanderung zusätzlich mit seinem Fachwissen über Bäume und Gesteine.
Besonders große Freude spiegelte sich in den strahlenden Augen der Kinder wider, als die Rätselsteine schließlich auf einen versteckten Schatz hinwiesen. Dieser wurde schnell entdeckt, musste jedoch zunächst mithilfe eines Lösungscodes „geknackt“ werden – ein gelungener Höhepunkt der Wanderung.
Zum Abschluss ließ die Gruppe den erlebnisreichen Tag in gemütlicher Runde beim Grillen ausklingen und wärmte sich am knisternden Feuer wieder auf.
Ein herzliches Dankeschön gilt auch Gudrun Eberlein für die tolle Unterstützung sowie dem gesamten Team der OG Gruibingen für die hervorragende Organisation. Es war ein rundum gelungener Tag voller spannender Rätsel und gemeinsamer Erlebnisse.
Miriam Hozak



Rückblick auf die Kulturfahrt zum Osterbrunnen in Schechingen
Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 12 Albvereinler, um den größten Osterbrunnen Ost-Württemberg`s, in Schechingen, zu bewundern.
Da wir durch Umleitungen!! etwas verspätet eintrafen, ging es gleich zu Kaffee und Kuchen, da das Angebot bereits reduziert war.
Anschließend wurden wir von Frau Jekel über die näheren Einzelheiten des Osterbrunnens informiert. u.a., dass 18-20 Personen die echten Eier bemalen. Es ca. 13.000 Straußen-, Gänse- und Hühnereier sind, die auf 100 m gebundenen Bögen kunstvoll angeordnet sind. Die Maldauer pro Ei beläuft sich, je nach Motiv, auf 1 bis 40 Std. Allein für den Auf- und Abbau werden über 1500 Std und über 1500 Std. für die Betreuung aufgewandt.
So etwas funktioniert natürlich nur mit einem großen Team und einer guten Zusammenarbeit. Anschließend genossen wir einen kleinen Eierlikör.
Sehr zufrieden über diesen schönen Nachmittag fuhren wir dann wieder nach Hause.
Gudrun Eberlein
Bericht über die Mitgliederversammlung am 7.3.2026
Nach einem gemeinsamen Abendessen eröffnete der 2. Vorsitzende Jürgen Fitzner die Versammlung. Er konnte 40 Mitglieder, darunter Herrn Bürgermeister Schweikert und dessen Ehefrau sowie Gemeinderätin Claudia Leier, als Gast, begrüßen und stellte die Beschlussfähigkeit fest.
Im Anschluss an die Begrüßung wurde zum Gedenken an die im Wanderjahr 2025 verstorbenen Mitglieder eine Schweigeminute eingelegt.
Jürgen Fitzner ging in seinem Tätigkeitsbericht auf die geänderte Situation durch das Ausscheiden des 1. Vorsitzenden ein. Er erwähnte die gute Zusammenarbeit mit der Schule, dem Kindergarten, der Gemeinde und dem Schützenverein und gab einen Rückblick auf verschiedene durchgeführte Veranstaltungen im abgelaufenen Wanderjahr.
Direkt anschließend trug er seinen Bericht als Fachwart für Naturschutz vor. Er gab Einblick in die durchgeführten Pflegemaßnahmen, die auf der Markung durchgeführt wurden und bedankte sich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern.
Die stellvertretende Schriftführerin, Irene Halder, konnte berichten, dass im vergangenen Jahr eine Mitgliedsversammlung sowie 8 Ausschusssitzungen abgehalten wurden. Ein wesentlicher Punkt der Ausschusssitzungen war dabei die Neuausrichtung der Ortsgruppe.
Rechner, Andreas Gölz, konnte von einem erfolgreichen Jahr berichten, in dem mehr Einnahmen als Ausgaben zu verbuchen waren. Der Kontostand ist sehr zufriedenstellend.
Nach dem Bericht des Kassenprüfers, Kassenprüfer, Uwe Abt, konnte der Rechner einstimmig entlastet werden.
Der 2. Wegewart, Eberhard Fritz, berichtete über diverse Kontrollgänge, und Instandhaltungsmaßnehmen. Diese erfolgten sowohl auf dem HW1 und dem HW7, und den zugehörigen Nebenwegen als auch auf den Gruibinger Rundwanderwegen. Er bedankte sich bei den Wegepaten und der Gemeinde für die Mitwirkung.
In seiner Funktion als Wanderwart berichtete Eberhard Fritz von 16 durchgeführten Wanderungen bei denen allerdings nur 85 km erwandert wurden. Er gab weiterhin Ausblick auf verschiedene Aktivitäten im Jahr 2026 und bedankte sich bei den Wanderführern und Wanderern für die aktive Teilnahme.Als Hauptwanderwart für den Bereich Süd des Schwäbischen Albvereins berichtete er von seiner Arbeit im Hauptverein und stellte die überregionalen Wanderprogramme sowie weitere Aktionen des Gesamtvereins vor.
Hilde Eberhard berichtete von den Familienwanderungen, die gut angenommen wurden, allerdings auch von zwei Veranstaltungen die aufgrund des Wetters zum Teil abgesagt werden mussten. Der Ausflug zum Klettergarten Laichingen war sehr erfolgreich und soll auch 2026 wieder stattfinden.
Nach den Berichten der Fachwarte wurde, auf Antrag von BM Schweikert, die komplette Vorstandschaft einstimmig entlastet.
Eberhard Fritz stellte der Versammlung die Satzungsänderung vor. Diese wurde jedem Mitglied vor der Versammlung schriftlich zugestellt. Künftig soll die Ortsgruppe von einem Vorstandsteam geleitet werden. Des Weiteren wurden noch der Satzungszweck, die Zusammensetzung des Ausschusses und die Amtszeiten der Ausschussmitglieder angepasst sowie ein Datenschutzparagraf eingefügt. Nach ausgiebiger, konstruktiver Diskussion wurde die neue Satzung von der Versammlung beschlossen.
Im Anschluss an die Satzungsänderung erfolgte die Wahl des Vorstandsteams in geheimer Wahl. Gewählt wurden für zwei Jahre: Jürgen Fitzner (Sprecher) sowie Eberhard Fritz und Gudrun Eberlein.
In öffentlicher Wahl wurden folgende Funktionäre für zwei Jahre gewählt:
Andreas Gölz (1. Rechner), Irene Halder (1. Schriftführerin), Eberhard Fritz (1. Wanderwart), Reiner Straub (1. Wegewart) und Jürgen Fitzner (1.Naturschutzwart). Uwe Abt und Alexander Kissinger wurden als Kassenprüfer gewählt.
Nach den Wahlen erfolgte die Ehrung der langjährigen Mitglieder. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Karin Kurz und Waltraud Füller geehrt. Gerda Eckert und Eberhard Fritz erhielten die Ehrung für 50 Jahre. Die folgenden Gründungsmitglieder sind der Ortsgruppe schon seit 60 Jahren treu: Klara Abt, Hans Gölz, Anne Moll, Fritz Moll, Wolfgang Moll, Josef Schirling, Walter Straub, Erna Wagner und Eugen Wagner.
Die Jubilare bekamen jeweils die entsprechende Ehrennadel und die zugehörige Urkunde sowie ein kleines Präsent von der Ortsgruppe überreicht.
Abschließend kamen noch Fragen zu Maßnahmen zum 60-jährigen Jubiläum der Ortgruppe auf. In diesem Rahmen stellten Claudia Leier und Jürgen Fitzner die Idee eines geplanten Erlebnispfades vor.
Bürgermeister Schweikert bedankte sich bei Jürgen Fitzner und den anwesenden Mitgliedern, für die gute, konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde.
Der neu gewählte Sprecher, Jürgen Fitzner, bedankte sich ebenfalls bei BM Schweikert, Frau Leier sowie allen Anwesenden, Teilnehmern und Helfern für und beendete die Versammlung.
Rückblick auf die Winterwanderung am 1.2.2026
Die Winterwanderung, an der erfreulicherweise auch 4 junge Familien mit 9 Kindern teilnahmen, begann vom P an der alten Turnhalle hoch zur Buchsteige. Schon nach kurzer Zeit waren die ersten Teilnehmer am Sühnekreuz angelangt. Dort erklärte Gudrun, warum und wieso ein solches Steinkreuz hier am Wegesrand steht.
Ab dort bildeten sich zwei Gruppen, da das Tempo der jüngeren Teilnehmer sich doch von den Älteren unterschied.
An der Buchhütte bei Späth`s erwartete uns ein wärmendes Lagerfeuer, sowie ein reichlich eingedeckter Tisch mit Punsch, Glühwein und Kaffee, auch Kuchen in verschiedenen Variationen fehlten nicht.
Die Kinder waren begeistert über die dort vorhandenen Spielgeräte und der dicken Schneedecke, so dass sie sogleich beschäftigt waren.
Nach der Stärkung zogen die jungen Familien alsbald wieder ab, da die Schneelage ein Rodeln am Ortsrand zuließ. Man hatte ja nicht umsonst die Schlitten hochgezogen.
Auch der Rest der Gruppe machte sich nach einem gemütlichen Umtrunk und guten Gesprächen auf den Rückweg über die Sickenbühlsteige.
Allgemein war man der Meinung, dass es wieder ein gemütlicher und unterhaltsamer Sonntagnachmittag war.
Vielen Dank nochmals für die wunderbare Gastfreundschaft der Familie Späth.
Wanderführerin Gudrun Eberlein



